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🇬🇧 English Translation
[Page 1]
Reverend Gentlemen!
I trust you will forgive the liberty I take in addressing this letter to you. I find myself compelled to complain about the wretched conduct of our minister, Reverend Dipelius.
My father, who lived and served here as an elder for over thirty years, suffered the bitterest consequences of this until his very end. You need only imagine how offensive and shameful this has been for all of us: after his wife passed away, he seduced and impregnated a young girl – his own niece, who had been entrusted to his care as a minister.
Not only did he deny this to my father under the most sacred oaths, but to make his lie plausible, he also forced the woman to appear in church to be blessed just six or seven days after giving birth. This was done at the peril of her life. Shortly thereafter, he sent her away to Holland.
Meanwhile, this matter was so widely known and visible that one could not step outside without the street boys shouting after us:
"Your horny parson has made a child!" But all of this will, no doubt, already be known to you,

🇩🇪 Deutsche Übersetzung
[Seite 1]
Hochehrwürdige Herren!
Ich bitte Sie zu entschuldigen, dass ich mir die Freiheit nehme, Ihnen diesen Brief zu schreiben. Ich muss mich nämlich über das schlechte Verhalten unseres Predigers, Pfarrer Dipelius, beschweren.
Mein Vater, der hier über dreißig Jahre lang als Ältester gelebt und gewirkt hat, hat darunter bis zu seinem Ende am bittersten zu leiden gehabt. Sie müssen sich nur einmal vorstellen, wie anstößig und beschämend das für uns alle war: Nachdem seine Frau verstorben war, hat er ein junges Mädchen – seine eigene Nichte, die ihm als Prediger anvertraut war – verführt und geschwängert.
Dies leugnete er nicht nur vor meinem Vater unter den heiligsten Eiden, sondern um seine Lüge glaubwürdig zu machen, zwang er die Wöchnerin auch noch, bereits am sechsten oder siebten Tag nach der Geburt in der Kirche zu erscheinen, um gesegnet zu werden. Dies geschah unter Lebensgefahr für sie. Kurz darauf hat er sie nach Holland geschickt.
Unterdessen war diese Angelegenheit so allgemein bekannt und offensichtlich, dass man keinen Fuß vor die Tür setzen konnte, ohne dass die Straßenjungen uns hinterherriefen:
"Euer geiler Pfarrer hat ein Kind gemacht!" Aber das alles wird Ihnen zweifellos schon bekannt sein,