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Nederlandse vlag

Schramm, (Johann Jacob), predikant in Weisel in het district Bacharach, werd geboren op 9 maart 1645 in Berleburg. Zijn vader was Johann Schramm, de voormalige burgemeester en schepen aldaar. Hij studeerde in Herborn, Marburg en Heidelberg en na zijn terugkeer van de universiteit werd hij door de toenmalige graaf Georg van Wittgenstein-Berleburg aangesteld als privéleraar voor diens erfzoon, Ludewig Frans. Hij vervulde deze taak gedurende enige tijd tot grote tevredenheid van de graaf, waarna hij werd gepromoveerd tot predikant in Girkhausen, een plaats in het graafschap Berleburg die voorheen onder het pausdom bekendstond als een belangrijk bedevaartsoord. Van daaruit ontving hij in het jaar 1679 een beroep naar het eerder genoemde Weisel van de kerkraad van de Keur-Palts, op voordracht van zijn voormalige leraar, de beroemde Dr. en Professor Johann Ludewig Fabricius.
Hij leidde deze gemeente 50 jaar lang met bijzondere ijver, trouw en oprechte vroomheid, waarbij hij verschillende andere aangeboden predikantsplaatsen afsloeg. In zijn laatste jaren kreeg hij ondersteuning van zijn zoon, Johann Philipp, die de functie na hem overnam maar zijn vader niet lang overleefde. Johann Jacob Schramm zette zich tijdens zijn ambt ook in voor het onderwijzen van studerende jongeren; hij had de kinderen van vele vooraanstaande mensen bij hem in huis. In totaal was hij 55 jaar werkzaam in het ambt en bereikte hij een leeftijd van bijna 85 jaar. Opmerkelijk is dat hij ook 50 jaar getrouwd was met Anna Catharina Lehr, de dochter van Andreas Lehr, de voormalige rentmeester en burgemeester van Berleburg. Zij schonk hem 8 kinderen (6 zonen en
2 dochters), van wie er naast de in een afzonderlijk artikel genoemde Johann Heinrich nog twee zonen in leven zijn.

Engelse vlag


Schramm, (Johann Jacob), preacher in Weisel in the district of Bacharach, was born on March 9, 1645, in Berleburg. His father was Johann Schramm, former mayor and magistrate there. He studied in Herborn, Marburg, and Heidelberg, and after returning from university, he was appointed by the then-reigning Count George of Wittgenstein-Berleburg to tutor his heir, Ludwig Franz. He performed this duty to the satisfaction of his lordship for some time, after which he was promoted to preacher in Girkhausen, a place in the county of Berleburg formerly well-known under the papacy for a great pilgrimage. From there, in the year 1679, he received a call to the aforementioned Weisel from the Palatine Church Council, following a nomination by his former teacher, the famous first member of said council, Dr. and Prof. Johann Ludewig Fabricius.
He presided over this congregation for 50 years with exceptional diligence, loyalty, and true godliness, turning down several other pastoral positions offered to him. In his final years, he was joined by his son, Johann Philipp, who took over the office after him but did not survive his father by very long. Our Johann Jacob Schramm also made it his business in his ministry to serve the studying youth with his instruction; consequently, he had the children of many prominent people in his house. He spent 55 years in the ministry and lived to be nearly 85 years old. It is remarkable that he also completed 50 years of marriage with Anna Catharina Lehr, daughter of Andreas Lehr, former rentmaster and mayor of the already mentioned Berleburg. She bore him 8 children, namely 6 sons and
2 daughters, of whom—besides Johann Heinrich, mentioned above in a special article—two sons are still living



Duitse vlag




Aus dem Familienbuch Weisel Band 3

Johann Jakob Schramm war 1645 in Berleburg geboren und hatte in Herborn studiert. Danach hatte er eine Pfarrstelle in Girkhausen bei Berleburg bekommen und die ebenfalls aus Berleburg stammende Anna Catharina Lehr geheiratet. Beide bekamen mindestens fünf Kinder, drei davon heirateten später in Kaub. 1679 war Johann Jakob zum Pfarrer in Weisel berufen worden und mit seiner ganzen Familie dorthin gezogen. 1680 wurde er offiziell der Gemeinde präsentiert. Bis zehn Jahre vor seinem Tod, also fast vierzig Jahre, versah er die Weiseler Pfarrstelle und erlebte viele Höhen und Tiefen in dieser Zeit. Sein Wirken ist ausführlicher beschrieben im Buch Das Dorf Weisel II, S. 36ff. Jahrelang musste er wegen der Kriegswirren auf einen Teils eines Gehaltes verzichten, auch litt die Familie darunter, dass das Pfarrhaus baufällig war und nur unzureichend repariert wurde (s. Das Dorf Weisel II, S. 165f.). Bei ihnen lebte für einige Zeit auch die Schwester von Anna Catharina, Maria Juliana Lehr. Der Sohn Johann Georg war blind auf die Welt gekommen; für ihn kaufte die Tochter Maria, die unverheiratet blieb, 1725 für 100 Gulden ein Haus in Weisel im „Entenquack“. Der Vater Johann Jakob hatte seine Kinder selbst unterrichtet; der älteste Sohn Johann Philipp wurde zum Pfarrer ausgebildet und durfte seinem Vater 1719 im Amt nachfolgen, nachdem dieser einen Bittbrief an die Behörden gerichtet hatte. Der 73jährige Vater Johann Jakob begründet diese Bitte damit, dass man seiner Frau nicht zumuten könne, mit ihrem Sohn Johann Georg, den als Kind „der Schlag oder die Hand Gottes gerührt“ habe, und der seitdem blind und zum Teil lahm geworden sei, auswandern zu müssem „an einen fremden Ort“. Außerdem habe ihm sein Sohn Johann Philipp schon assistiert und sei bei der Gemeinde beliebt. Der Sohn Heinrich studierte Theologie in Herborn und wurde später dort ein bekannter Professor, bis heute ist sein Grabstein in der Herborner Stadtkirche erhalten.
So sehr sich Johann Jakob um seine Kinder und seine theologischen Studien kümmerte, so sehr vernachlässigten er und sein Sohn Johann Philipp die Kirchenbücher. Während sie die Geburten noch einigermaßen vollständig aufzeichneten, gibt es große Lücken bei den Heiraten ab 1713 und fast keine Sterbeeinträge zwischen 1674 und 1730 und keine Konfirmationslisten. Auch ist kein einziges Konsistoriumsprotokoll erhalten. 1729 starb Johann Jakob, wann Anna Catharina starb ist nicht überliefert.
Die Tochter Maria starb 1739 mit 65 Jahren, ihr Bruder Johann Georg 1742 mit 71 Jahren in Weisel. Ein Jahr später verkaufte ihr Bruder Heinrich das Haus in Weisel.


The son of the
pastor Johann Jakob Schramm (born 9 March 1645; died 1729) and his wife Anne Catherina, the daughter of Andreas Lehr, the former mayor of Berleburg, was educated by his father until the age of fourteen. In 1690, he continued his education at the University of Herborn, where, after a two-year introductory period, he turned to the study of theology. His teachers there were Johann Heinrich Florin (1650–1700) and Heinrich Horche (1652–1729). He continued his studies in Holland at the University of Franeker. There he attended lectures by Campegius Vitringa the Elder, Hermann Alexander Roëll and Jacob Rhenferd (1654–1712).

De zoon van dominee Johann Jakob Schramm (* 9 maart 1645; † 1729) en zijn vrouw Anne Catherina, de dochter van de voormalige burgemeester van Berleburg,
Andreas Lehr, kreeg tot zijn veertiende jaar onderwijs van zijn vader. In 1690 zette hij zijn opleiding voort aan de Hogeschool in Herborn, waar hij zich na een inleidende periode van twee jaar toelegde op de studie van de theologie. Johann Heinrich Florin (1650–1700) en Heinrich Horche (1652–1729) waren daarbij zijn docenten. Hij zette zijn studie voort in Nederland aan de Universiteit van Franeker. Hier woonde hij de colleges bij van Campegius Vitringa de Oudere, Hermann Alexander Roëll en Jacob Rhenferd (1654–1712).

Reformierte/Evangelische Pfarrer WEISEL - periode 1679-1719 JOHANN JAKOB SCHRAMM aus Berlenburg

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Schramm, Johann Heinrich, der Heiligen Schrifft Doctor. In: Johann Heinrich Zedler: Grosses vollständiges Universal-Lexicon Aller Wissenschafften und Künste. Band 35, Leipzig 1743, Sp. 1086–1092.

"Schramm, (Johann Jacob) Prediger zu Weissel im Ober-Amt-Bacharais, war gebohren den 9 Merz 1645 zu Berlenburg. Sein Vater war Johann Schramm, Alt-Bürgermeister und Gerichts-Schöpffe daselbst. Er studierte zu Herborn, Marburg und Heidelberg, und, nachdem er von hohen Schulen zurückgekommen, so wurde er von dem damals regierenden Grafen Georgen zu Witgenstein-Berlenburg zur Unterweisung seines Erb-Sohnes Ludewig Fransgens bestellet. Diese Bedienung verwaltete er zum Vergnügen seiner Herrschaft eine Zeitlang dergestalt, daß er hernach zum Prediger zu Gerckhausen (Girkhausen), einem ehemals unter dem Pabstthum wegen einer grossen Wallfahrt bekannten Ort, in der Grafschaft Berlenburg befördert wurde. Von dannen bekam er im Jahr 1679 vom Chur-Pfälzischen Kirchen-Rath, nach gethanem Vorschlag seines ehemaligen Lehrers, des berühmten ersten Mitglieds besag-"

Ursprünglicher Bewohner von Ludwigsburg (ab 1724): Graf Ludwig Franz (1694–1750), nach dem der Komplex schließlich auch benannt wurde.

VIDEO Erbauet hat mich Graf Casimir Eintausend Siebenhundert Zwanzig Vier - Ludwigsburg - MANNUS RIEDESEL


"besagten Raths, des D. und Prof. Johann Ludewig Fabricius, den Beruff nach obengedachtem Weissel, welcher Gemeine er mit Ausschlagung verschiedener anderer ihm angetragenen Pfarr-Stellen 50 Jahr lang mit besonderm Fleiß und Treue, in wahrer Gottseligkeit vorgestanden, da ihm denn in den letzten Jahren sein Sohn Johann Philipp beygefüget worden, der zwar nach ihm die Bedienung behalten, allein dem Vater nicht so gar lange nachgelebet hat. Unser Johann Jacob Schramm ließ sich bey seinem Predigt-Amt auch angelegen seyn, der studirenden Jugend mit seiner Unterweisung zu dienen, daher er denn vieler vornehmer Leute Kinder bey sich im Hause hatte. Er hat im Predigt-Amt 55, im Leben aber beynahe 85 Jahre zugebracht. Es ist merckwürdig, daß er auch 50 Jahre im Ehestande zurückgelegt hat mit
Annen Catharinen Lehrin, Andreas Lehren, ehemaligen Hoch-Gräflich Rentmeisters und Alt-Bürgermeisters zu bereits gedachtem Berlenburg, Tochter, welche ihm 8 Kinder, nehmlich 6 Söhne und 2 Töchter, gebohren, davon ausser dem oben in einem besondern Artickel gedachten Johann Heinrich noch 2 Söhne am Leben sind."







Andreas Lehr
geb. 1593 in Wingeshausen
gest. 30.04.1673 in Berleburg

I. oo 24.06.1623 in Berleburg

Margarethe Sayn
geb. um 1595 in Berleburg
gest. vor 1642

Kinder:
1) Heinrich Lehr 1643 Pädagogium Herborn,
geb. 07.03.1624 in Berleburg 1646 Student in Kassel
Paten: Pfarrer in Manubach bei Bacharach
gest. 1685 in Manubach

2) Elisabeth Lehr
geb. 21.08.1625 in Berleburgt
Paten:
gest.

3) Gottfried Lehr 1643, 1649 Pädagogium Herborn
geb. 15.11.1629 in Berleburg
Paten:
gest.

4) Rüdiger Lehr
geb. 13.11.1631 in Berleburg
Paten:
gest.

II. oo 24.02.1642 in Berleburg

Magdalene Gilsbach
geb. um 1617 in Berleburg
gest. 27.10.1667 in Berleburg

Kinder:
5) Elisabeth Lehr
geb. 12.05.1643 in Berleburg
Paten:
gest.

6) Anna Catharina Lehr
geb./get. 15.12.1644 in Berleburg
Paten:
gest. nach 1718, vor 1725?
oo 27.06.1672 in Berleburg
Johann Jakob Schramm, Pfarrer in Weisel

7) Maria Magdalena Lehr
geb. 14.02.1647 in Berleburg
Paten:
gest. 01.12.1710 in Berleburg
oo 19.10.1664 in Berleburg Eberhard Dülcken

8) Daniel Lehr gräfl. Rentmeister, Rat, Bürgermeister
geb. 1649 Kirchenältester, Gerichtsschöffe
Paten:
gest. 27.08.1730 in Berleburg
I. oo 12.08.1674 in Berleburg
Agnes Balthasar
II. oo 22.10.1679 in Berleburg Margarethe de Jardin

9) Barbara Lehr
geb. 20.04.1651 in Berleburg
Paten:
gest. 18.03.1705 in Berleburg
oo 15.10.1674 in Berleburg
Bernhard Kaufmann

10) Christian Lehr
geb. 14.05.1653 in Berleburg
Paten:
gest. 07.02.1735 in Berleburg
I. oo um 1678
Katharina Halbach
II. oo um 1701
Elisabeth N.N.
gräflicher Rentmeister (1681, 1682), Burggraf (1684), Oberschultheiß (1686, 1703, 1732); Pächter Rös, 1700-1718

11) Georg Ludwig Lehr Feldscherer (1683), Kammerbedienter (1686)
geb. 18.01.1657 in Berleburg Bürgermeister, Ratsherr
Paten:
gest. 18.04.1704 in Berleburg

12) Elisabeth Lehr
geb. 20.02.1659 in Berleburg
Paten:
gest.

3) Maria Juliana Lehr 1683 in Weisel, Patin in Dörscheid
geb. 07.07.1661 in Berleburg
Paten:
gest.


Daten unter:
https://datenpool.bvff.de/tree/FD_Wittgensteiner_Familiendatei/individual/I984271/Andreas-Lehr